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	<title>Anne Bichler &#8211; Ava Portal</title>
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		<title>Trauma und Traumafolgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne-ava-portal]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2024 11:45:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist eigentlich ein Trauma?&#160;Ursprünglich stammt der Begriff Trauma aus dem Griechischen und bedeutet einfach „Wunde/Verletzung“.&#160;&#160;Auf unseren Körper bezogen lautet die Oxford Language Definition „durch Gewalteinwirkung entstandene Verletzung des Organismus.“&#160;&#160;Und auf unsere Psyche bezogen lautet hier die Definition „starke psychische Erschütterung, die (im Unterbewusstsein) noch lange wirksam ist.“&#160;&#160;In der aktuellen Ausgabe des ICD10 (WHO) wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc489be6" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0ba7802">Was ist eigentlich ein Trauma?&nbsp;</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ursprünglich stammt der Begriff <b>Trauma </b>aus dem Griechischen und bedeutet einfach „<b>Wunde/Verletzung“.&nbsp;</b></p><p>Auf unseren Körper bezogen lautet die Oxford Language Definition „<b>durch Gewalteinwirkung entstandene Verletzung des Organismus.“&nbsp;</b></p><p>Und auf unsere Psyche bezogen lautet hier die Definition „<b>starke psychische Erschütterung, die (im Unterbewusstsein) noch lange wirksam ist.“&nbsp;</b></p><p>In der aktuellen Ausgabe des ICD10 (WHO) wird Trauma als „<b>belastendes Ereignis von außergewöhnlicher Bedrohung oder mit katastrophalem Ausmaß, das bei fast jedem eine tiefe&nbsp;</b><b>Verzweiflung hervorrufen würde“ </b>beschrieben.&nbsp;</p><p>Mhm.</p><p>Die deutsche Traumastiftung wiederum präsentiert eine Definition, der ich ohne weiteres zustimmen kann. „<b>Ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betroffenen Person nicht bewältigt oder verarbeitet werden kann.“</b></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4f1188" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bab023">Was ist meine persönliche Definition von Trauma - und was bedeutet das für die Traumafolgen?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Meine persönliche, ganz simple Definition lautet: „<b>Trauma ist ein spontan unser Nervensystem überforderndes Ereignis, das daher nicht gewinnbringend verarbeitet werden kann.“</b></p><p>Ich glaube, dass es im Leben darum geht, Erfahrungen zu machen, um den eigenen Horizont zu erweitern. Auf dieser Reise kann es uns natürlich immer wieder passieren, dass wir uns Ereignissen oder Erlebnissen ausgesetzt sehen, die erst einmal sehr überfordernd für uns sind. Sodass wir spontan eben <b>keinen Gewinn</b>, sprich <b>keine neuen bereichernden Erkenntnisse</b>, daraus ziehen können.</p><p>Sondern, ganz im Gegenteil, erst einmal, in einer <b>limitierenden Sicht auf das Geschehene und unsere Zukunft </b>quasi hängen bleiben. Und damit unsere Lebendigkeit und die hiermit verbundenen Freuden und Möglichkeiten mehr oder weniger drastisch einschränken.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0badb2d">Beispiele für Trauma und Traumafolgen aus meiner Sicht – es geht um das WIE und nicht um das WAS</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ein sehr einfaches Beispiel. Wenn ich als 5-Jährige entgegen der Warnung meiner Mutter in einem unbeobachteten Moment auf die heiße Herdplatte fasse und mir ordentlich die Finger verbrenne, habe ich unterschiedliche Möglichkeiten, darauf zu reagieren.</p>
<b class="">Gewinnbringend </b>wäre: „Oha, das war nicht gut. Und meine Mutter hatte anscheinend einen guten Grund mich zu warnen. Das werde ich mir merken. Herd ist super zum Kochen, aber nix für die Finger.“<p><b>Traumatisierend</b> wäre: „Oh, wie konnte das passieren? Das tut ja ganz furchtbar weh. Wird das jemals wieder gut? Der Herd ist etwas ganz Böses. Damit will ich nichts mehr zu tun haben. Und in mein Haus kommt mir so ein Teil nicht.“ Heißt, ab da nur noch kaltes Essen. 😉</p><p>Ernsthaft: wie man an diesem Beispiel schön sieht, kommt es eben <b>NICHT</b> darauf an, <b>WAS</b> man erlebt hat, sondern <b>WIE</b> man das, was passiert ist, erlebt hat. Und so kann auch eine vermeintliche Kleinigkeit nachhaltig traumatisierend im Sinne von „das Leben einschränkend“ sein.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190bc54f895" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1744" alt="" data-id="1744" width="550" data-init-width="900" height="365" data-init-height="598" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Traumafolgen_Hand-mit-Pflaster.jpg" data-width="550" data-height="365" style="aspect-ratio: auto 900 / 598;" data-css="tve-u-190ea2dc7c7" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Traumafolgen_Hand-mit-Pflaster.jpg 900w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Traumafolgen_Hand-mit-Pflaster-300x199.jpg 300w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Traumafolgen_Hand-mit-Pflaster-768x510.jpg 768w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Traumafolgen_Hand-mit-Pflaster-18x12.jpg 18w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bb788d">Ein weiteres, fast alltägliches Beispiel für Trauma und Traumafolgen</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Lass uns die Bemerkung der heiß geliebten Grundschullehrerin nehmen. Die beim Blick ins Heft mit den Hausaufgaben, für die man sich trotz schwach entwickelter Feinmotorik so richtig Mühe gegeben hat, unempathisch die Augen verdreht und sagt: <em>„Hey, das sieht ja wieder aus wie Kraut und Rüben. Kannst du dir nicht mal ein bisschen Mühe geben?“</em></p><ul class=""><li><em>Welches Kind wird daraus schlussfolgern, dass die Lehrerin wohl gerade einen schlechten Tag hat und daher die gemachten Anstrengungen nicht würdigen kann?</em></li></ul><ul class=""><li><em>Und wie viele Kinder werden daraus den Schluss ziehen, dass mit ihnen einfach etwas nicht stimmt? Sie trotz Anstrengung nicht erreichen werden, was sie gerne erreichen möchten?<br></em></li></ul><p>Das Kind wird in aller Regel <strong>noch nicht einmal wahrnehmen</strong>, dass gerade etwas unter Umständen <strong>tief traumatisierendes</strong> passiert ist. Weil es das, was es da gerade erlebt hat, wahrscheinlich als „<b>normal“</b> wahrnimmt. Und es wird die ganze (unangenehme) Situation somit höchstwahrscheinlich vergessen, nicht mehr bewusst erinnern.</p><p>Was aber bleibt: <b>die gemachte Erfahrung und die gezogene Schlussfolgerung samt ihren Folgen.</b></p><p>Zum Beispiel: <b>ein vermindertes Selbstbewusstsein.</b> Das jetzt nicht einmal mehr der auslösenden Situation zugeordnet werden kann. <em>(Wobei das, das sei schon hier zum Trost gesagt, alles in einer guten Therapie auch nachträglich aufgearbeitet und korrekt eingeordnet werden kann. Mit Gewinn!)</em></p><p>Heißt, es gibt also auch zahllose „banale“ Situationen, die für uns <b>traumatisierend in dem Sinn sein können, dass wir statt mit einer gewinnbringenden Erkenntnis mit einer limitierenden Sicht auf uns, unsere Möglichkeiten und das Leben zurückbleiben.</b></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bc252d">Grundsätzlich wird zwischen verschiedenen Arten von Traumata unterschieden.</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Zum einen gibt es das sogenannte <b>SCHOCKTRAUMA</b>, womit ein <b>singuläres</b> überforderndes Ereignis gemeint ist. Das kann zum Beispiel ein Autounfall sein. Oder auch eine Hochwassersituation.</p><p>Diese Form von Trauma wird heute auch oft mit <b>Typ 1 Trauma </b>klassifiziert.</p><p>Ganz knapp zusammengefasst: Es geschieht <b>zu viel, zu schnell, auf einmal</b>. Das Nervensystem ist ob der Fülle mit der Verarbeitung überfordert.</p><p>Dann gibt es <b>ENTWICKLUNGSTRAUMA</b>, oft auch <b>Trauma Typ 2 </b>genannt. Hierbei handelt es sich um <b>länger andauernde Erfahrungen</b>
<b>in der Kindheit</b>. In denen wichtige Grundbedürfnisse (wie z.B. liebevolle Zuwendung, echte emotionale Nähe, Sicherheit) nicht erfüllt wurden. Man kann kurz zusammenfassen mit: <b>zu lange, zu wenig oder sogar das Falsche.</b></p><p>Weiterhin gibt es dann noch <b>Trauma Typ 3</b>, das sich auf Traumatisierungen bezieht, die mit dem Internet zusammenhängen. Bei dem zum Beispiel Täter das Internet nutzen, um sich sexuellen Zugang zu Kindern und Jugendlichen zu verschaffen.</p><p>Ich glaube, es ist ziemlich offensichtlich, dass Trauma Typ 1 in aller Regel schneller und leichter zu bewältigen, heißt in eine gewinnbringende Erfahrung umgewandelt werden kann, als Trauma Typ 2 bzw. Trauma Typ 3.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bc4f1f">Trauma und Resilienz bzw. der Umgang mit Trauma Typ 1</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Lass uns davon ausgehen, dass jemand eine stabile Kindheit hatte, in der die wichtigsten Bedürfnisse für seine Entwicklung ausreichend erfüllt wurden. Und er somit eine <b>stabile innere Basis </b>aufbauen konnte. Dann ist doch leicht verständlich, warum dieser Mensch auch <b>stark belastende Erlebnisse in relativ kurzer Zeit gut verarbeiten kann.</b></p><p>Diese wichtige Fähigkeit bezeichnet man als <b>Resilienz.</b></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc624c7c" style=""><h3 class="">Beispiele für Resilienz</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ich möchte hier gerne ein sehr plakatives Beispiel bringen, einfach, weil ich davon ausgehe, dass es vielen Lesern bekannt ist. Und dabei gleich bekennen, dass ich diesen Film LIEBE. Auch auf die Gefahr hin, damit direkt als naives Dummchen betrachtet zu werden. 😉</p><p>Forrest Gump, der Held des gleichnamigen Films, hatte nicht ganz einfache Voraussetzungen als Kind. Und auch die Dinge, die er in seinem weiteren Leben erfuhr, hätten viele Menschen daran zerbrechen lassen. Da er sich aber als Kind von seiner Mutter immer zutiefst geliebt, unterstützt und angenommen fühlte und sowohl durch ihr Vorbild, als auch durch die etwas eingeschränkte Aktivität seiner linken Gehirnhälfte (also des rationalen Denkens) auf die meisten einschränkenden Bewertungen verzichten konnte -„Dumm ist, wer dummes tut“- konnte er eine <b>Resilienz</b> entwickeln, die ihn all diese Ereignisse unbeschadet überstehen ließ.</p><p>Und so sein Leben trotz aller Schicksalsschläge weiterhin offen, zugewandt, herzlich, erfolgreich und dankbar leben. „Und weil ich ein zig Millionär war und weil ich so viel Spaß daran hatte, mähte ich den Rasen ganz für umsonst.“</p><p>Selbst als ihn ein sehr persönliches emotionales Erlebnis an den Rand seiner Belastbarkeit brachte, fand er einen Ausweg. Selfmade Traumatherapie durch Laufen. Quasi die Fortsetzung seiner Kindheitserlebnisse mit „Lauf, Forrest, lauf.“ Darüber mehr in <a class="" href="https://ava-portal.com/welche-traumatherapien-gibt-es/" style="outline: none;" target="_blank"><u>Trauma und Traumatherapie</u></a>.</p><p>Wem das zu primitiv und unrealistisch erscheint, der kann sich alternativ auch mit Viktor E. Frankl, einem jüdischen Psychologen, der im 2. Weltkrieg das KZ überlebte, auseinandersetzen. Highly recommended sein Buch: „Trotzdem JA zum Leben sagen.“</p><p>Oder auch mit Etty Hillesum und ihrem Buch „Das denkende Herz in der Baracke“ Hierbei handelt es sich um das beeindruckende Tagebuch einer jungen Frau im KZ, bis hin zu ihrer Ermordung.</p><p>Alles Beispiele von Menschen, die sich ihre <b>Liebe und Lebendigkeit trotz absolut unmenschlicher Bedingungen im Außen erhalten konnten.</b></p><p>Sprich: die jede Menge Trauma Typ 1 nicht nur seelisch unbeschadet überstanden, <strong>s</strong><b>ondern dadurch auch noch weit über sich hinauswuchsen.</b></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc6266a4" style=""><h3 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bc964e">Heißt das, man kann Trauma also wirklich „gewinnbringend“ verarbeiten?</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ich bin mir bewusst, dass es für viele Menschen sehr provozierend klingt, wenn ich davon spreche, dass man alles, was man erlebt, auch <b>gewinnbringend </b>verarbeiten kann.</p><p>Und ich weiß, dass diese Sicht sogar dem gängigen Weltbild vieler Therapeuten widerspricht.</p><p>Nichtsdestotrotz ist es meine Sicht. Und auch meine vielfach wiederholte Erfahrung. Mit mir selbst und meinen Patienten. Mehr darüber in <u>Trauma ganzheitlich betrachtet</u>
<em>(Blogartikel folgt)</em>.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bcac39">Und wie sieht es mit der Verarbeitung von Trauma Typ 2 aus?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Kommen wir zu <b>Trauma Typ 2</b>. Besteht überhaupt eine Chance, Traumatisierungen, die sich über längere Zeiträume ereignet haben, im Nachhinein zu verarbeiten? Vor allem, wenn diese zudem noch in hoch vulnerablen Phasen der eigenen Entwicklung stattfanden? Und ist es auch hier möglich, mit einem Zugewinn aus der Situation zu gehen?</p><p>Quasi „viel Müll auf wenig Fundament“ umwandeln in „viel Fundament mit wenig Müll“???</p><p>Der <b>beglückende</b> Teil der Antwort ist: <b>JA</b>. Mit ganz wunderbaren Methoden. Im Grunde sogar weit leichter, als man meinen könnte.</p><p>Was für mich auch nach Jahrzehnten immer wieder ein kleineres bis größeres Wunder ist. Dem beiwohnen zu dürfen. Bei meinen Patienten wie auch bei mir selbst.</p><p>Der <b>etwas ernüchternde</b> Teil der Antwort lautet: es geht nicht von heute auf morgen. Und man muss es <b>WIRKLICH</b> wollen. Denn ein großer Teil der Heilung besteht immer darin, unliebsamen und schmerzhaften Gefühlen noch einmal den Raum zur Verarbeitung zu halten.</p><p>Statt weiterhin seine Kraft darauf zu verwenden, diese so wegzudrängen, dass man sie nicht mehr spüren muss. Und dann auch vieles andere nicht mehr spüren kann. Sich immer weiter von sich selbst entfernt. Zu einer mehr oder weniger gut funktionierenden Hülle mutiert.</p><p>Und am Ende irgendwann gar keine Kraft für „das eigentliche Leben“ übrigbleibt. Mehr darüber in <a href="https://ava-portal.com/welche-traumatherapien-gibt-es/" target="_blank" class="" style="outline: none;"><u>Trauma und Traumatherapie</u></a>.</p><p>Das gleiche gilt im Übrigen auch für Trauma Typ 3.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bcc2a1">Kann man gleichzeitig Trauma Typ 1 und Trauma Typ 2 und/oder Typ 3 haben?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Last not least: ja. Nach oben sind in diesem Fall keine Grenzen gesetzt.</p><p>Menschen, die unter Trauma Typ 2 und/oder Typ 3 leiden, haben natürlich auch eine <b>deutlich höhere Wahrscheinlichkeit,</b> zusätzlich noch ein Trauma Typ 1 zu entwickeln.</p><p>Da sie ja grundsätzlich eine <b>schwächere Resilienz </b>und somit <b>viel höhere Anfälligkeit für weitere Traumata </b>in meinem Sinn von „Verarbeitungsstörung“ haben.</p><p><b>Oder treten Trauma Typ 1 und Trauma Typ 2 und/oder Trauma Typ 3 sogar immer gemeinsam auf?</b></p><p>Es gibt sogar die Ansicht, dass Trauma Typ 1 nie ohne Trauma Typ 2 oder Typ 3 auftreten kann. <b>Weil ein wirklich resilienter Mensch im Grunde alles verarbeiten kann. Und zwar gewinnbringend. Diese Fähigkeit unserer Natur entspricht.</b></p><p>Da wären wir dann wieder bei Forrest Gump.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bcf26b">Gibt es darüber hinaus noch weitere Arten von Trauma?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Über die Bedeutung der <b>pränatalen Traumata</b>, also den Traumata, die wir aus unserer eigenen Schwangerschaft und unserer eigenen Geburt mitbringen, haben wir hier der Übersichtlichkeit halber noch gar nicht gesprochen.</p><p>Ebenso wenig wie über die <b>transgenerationalen Traumata. </b>Das sind die von Generation zu Generation weitergegebenen Traumata. Die auf Auflösung warten.</p><p>Darüber mehr unter <u>Pränatale Trauma </u>und <u>Transgenerationale Traumata</u>. <em>(Blogartikel folgen noch)</em>.</p><p>Du siehst, Trauma ist aus meiner Sicht <b>viel weiter gefasst</b>, als man auf Anhieb meinen könnte. Um es bildlich auszudrücken, könnte man sagen: <b>Trauma ist alles, was den freien Fluss des Lebens und seine Entfaltung verlangsamt, einengt oder sogar fast zum Stillstand bringt.</b></p><p>Womit Leben oftmals nur noch zu <b>Überleben</b> wird. Und sehr freudlos bis hin zu qualvoll sein kann.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bd1104">Was versteht man allgemein unter Traumafolgen?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wenn wir googeln, kommen Sätze wie: „<b>Es treten starke Anspannungszustände mit Herzrasen, Schwitzen, Schlafstörungen, Albträumen, körperlichen Schmerzen, dissoziative Zustände und selbstverletzendes Verhalten auf.</b>“</p><p>Oder: “<b>Bei der postraumatischen Belastungsstörung finden wir Depressionen, Angststörungen, Essstörungen und somatoforme Störungen</b>.“</p><p>Und auch: „<b>Zunächst sind Menschen nach einer traumatischen Situation wie betäubt. Sie funktionieren rein mechanisch, wirken starr und abwesend. Später zeigen einige Betroffene anhaltende Angst und Schreckhaftigkeit, immer wieder erleben sie die traumatischen Momente vor ihren Augen.</b>“</p><p>Mehr dazu auch unter: <a class="" data-css="tve-u-190bff1c066" href="https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/pso/patienteninformationen/informationen-zu-stoerungsbildern/traumafolgestoerungen" style="outline: none;" target="_blank">https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/pso/patienteninformationen/informationen-zu-stoerungsbildern/traumafolgestoerungen</a></p><p>Vieles von dem, was wir hier finden bezieht sich auf Trauma Typ 1. Da diese Form von Trauma aber nicht die häufigste (und, wie gesagt, wohl eine Folge von Trauma Typ 2 oder 3 ist), <b>bleiben die viel verbreiteteren Traumata und ihre Folgen/Ausdrucksweisen oft unberücksichtigt.</b></p><p>Dazu kommt, dass viele Menschen das, was sie in ihrer Kindheit erlebt haben, für „<b>normal“ </b>halten und nicht weiter hinterfragen. Gar nicht auf die Idee kommen, dass vieles davon im oben beschriebenen Sinn traumatisierend gewesen sein kann. Und mit den aktuellen Beschwerden und Problemen in Zusammenhang steht. Egal, ob diese Beschwerden in erster Linie körperlich oder seelisch sind.</p><p>Ich glaube, dass hier ein großer <b>Aufklärungsbedarf</b> besteht. Sowohl in Hinblick auf das Wesen von Trauma, seine Ursachen, seine Folgen, die Therapiemöglichkeiten und auch die darin verborgenen Chancen. (siehe auch mein Blogartikel <a class="" data-css="tve-u-190bff38b4b" href="https://ava-portal.com/welche-traumatherapien-gibt-es/" style="outline: none;" target="_blank">"Welche Traumatherapien gibt es?"</a>).</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190bff5842d" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1743" alt="" data-id="1743" width="500" data-init-width="750" height="625" data-init-height="937" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/riesiger-Wasserfall.jpg" data-width="500" data-height="625" style="aspect-ratio: auto 750 / 937;" data-css="tve-u-190ea2e503c" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/riesiger-Wasserfall.jpg 750w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/riesiger-Wasserfall-240x300.jpg 240w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/riesiger-Wasserfall-10x12.jpg 10w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4eee07" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0bd598b">Der Fluss des Lebens – vom Trauma zurück in die Lebendigkeit</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ich komme noch einmal auf mein Bild mit dem Fluss des Lebens zurück.</p><p><b>Wir alle sind ganz wunderbare und einzigartige Wesen. <span style="font-weight: normal;">Durch jeden von uns möchte sich das Leben selbst in seinem ganzen Reichtum, in seiner größten und schönsten Fülle und seiner unendlichen Kreativität ausdrücken. Und darüber hinaus auch durch jeden von uns in seiner ganz speziellen Einzigartigkeit.</span></b></p><p><b><span style="font-weight: normal;"><b>Trauma, also die Verarbeitungskapazität unseres Nervensystems überfordernde Ereignisse, engt diesen Fluss ein.</b></span></b></p><p><b><span style="font-weight: normal;">Verlangsamt ihn, macht starr, angespannt, freudlos und unbeweglich.</span></b><b><span style="font-weight: normal;"><br>So kann aus einem reißenden, lebendigen, erfrischenden Strom ein fauliger Tümpel werden.</span></b></p><p data-css="tve-u-190bff7004b"><em><b>Du willst wieder in deine Lebendigkeit eintauchen?&nbsp;</b></em>Dann direkt hier entlang <em>(coming soon...)</em>.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-1285"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-1285"></span><p>Der Beitrag <a href="https://ava-portal.com/trauma-und-traumafolgen/">Trauma und Traumafolgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ava-portal.com">Anne Bichler - Ava Portal</a>.</p>
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		<title>Welche Traumatherapien gibt es? Und welche ist für mich geeignet?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne-ava-portal]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2024 15:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diese wichtigen Fragen stellt sich eigentlich jeder, der erkannt hat, dass er in irgendeiner Form unter Trauma leidet. Und sich auf die Suche nach Hilfe macht.&#160;Vorab möchte ich auf etwas hinweisen, das ich meinen Patienten gerne wie folgt erkläre:&#160;Wenn du nebeneinander einen Vogel und einen Fisch siehst, dann ist dir sofort klar, dass beide ganz [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Diese wichtigen Fragen stellt sich eigentlich jeder, der erkannt hat, dass er in irgendeiner Form unter Trauma leidet. Und sich auf die Suche nach Hilfe macht.</p><p>Vorab möchte ich auf etwas hinweisen, das ich meinen Patienten gerne wie folgt erkläre:</p><p><em>Wenn du nebeneinander einen Vogel und einen Fisch siehst, dann ist dir sofort klar, dass beide ganz unterschiedliche Bedürfnisse haben. Wie zum Beispiel: Der Fisch braucht primär Wasser, um überleben zu können, der Vogel Luft.</em></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4fbc52" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0ceda13">Wie ähnlich sind wir Menschen uns eigentlich und wie viel Sinn machen allgemeine Empfehlungen, gerade auch bei Traumatherapie?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wir Menschen sehen uns auf eine Weise viel ähnlicher als Fisch und Vogel.</p><p>Wir unterscheiden uns zwar durch unsere Herkunft und zum Beispiel durch Hautfarbe, Haar- und Augenfarbe oder Statur. Aber, wie gesagt, im Großen und Ganzen sind wir eine Spezies mit vielen offensichtlichen Ähnlichkeiten.</p><p>Darüber hinaus haben wir auch alle ähnliche (Grund-)Bedürfnisse. Von Luft über Nahrung und Schlaf bis hin zu Nähe und Geborgenheit.</p><p>Das kann dazu verführen, zu denken, wir bräuchten auch alle etwas Ähnliches, um unsere Probleme zu lösen.</p><p>Hier ist aber Vorsicht geboten.</p><p>Denn sowohl von unserem <b>inneren Empfinden</b> her als auch von unserer <b>Kapazität</b>, traumatische Ereignisse verarbeiten zu können, unterscheiden wir uns dann letztlich doch fast so sehr wie Fisch und Vogel. Auch wenn es eben nicht so offensichtlich ist.</p><p>Daher erfordert es ein feines Abwägen und Hinspüren, welche Therapieform wann für wen die am besten geeignete ist.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bbc4f4bd" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cefac3">Welches Kriterium hat noch einen wichtigen Einfluss auf die Wahl der für mich am besten geeigneten Traumatherapie?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ganz klar: <b>die Persönlichkeit des ausübenden Therapeuten</b>.</p><p>Die für mich <b>neben der Haltung des</b>
<b>Patienten</b> und der gewählten Methode den größten Einfluss auf den Therapieerfolg hat.</p><p data-css="tve-u-190bc063f6c" style="">Und natürlich auch, ob „die Chemie“ zwischen Patient und Therapeut stimmt. Da das aber in diesem Blogbeitrag nicht das Thema sein soll, mehr dazu unter: <span data-css="tve-u-190bc0799bb" style="color: rgb(49, 60, 42) !important; --tcb-applied-color: rgb(49, 60, 42) !important;"><u>Welchen Einfluss haben die Haltung von Patient und Therapeut auf den Therapieerfolg?</u> (<em>Artikel folgt bald</em>)</span></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190bc0679bc" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1727" alt="" data-id="1727" width="550" data-init-width="900" height="367" data-init-height="600" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Junge-in-Traumatherapie.jpg" data-width="550" data-height="367" style="aspect-ratio: auto 900 / 600;" data-css="tve-u-190ea285fc5" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Junge-in-Traumatherapie.jpg 900w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Junge-in-Traumatherapie-300x200.jpg 300w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Junge-in-Traumatherapie-768x512.jpg 768w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Junge-in-Traumatherapie-18x12.jpg 18w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc085227" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cf24a4">Kurz: Basics Trauma</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Hier noch einmal die Basics zu Trauma. Wir haben als grobe Unterscheidung <strong>Schock- und Entwicklungstrauma</strong>, dazu kommen die <strong>pränatalen Traumata</strong>. Also die Traumata, die zwischen unserer Empfängnis bis hin zu unserer Geburt entstanden sind. Und dann noch die <strong>transgenerationalen Traumata</strong>. Das sind die Traumata, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Solange, bis jemand bereit ist, sie aufzuarbeiten.</p><p><span style="color: rgb(49, 60, 42) !important; --tcb-applied-color: rgb(49, 60, 42) !important;" data-css="tve-u-190ea2a516d">Weitere Informationen darüber findest du unter: <a href="https://ava-portal.com/trauma-und-traumafolgen/" target="_blank" class="" style="outline: none;"><u>Trauma und Traumafolgen</u></a>; <em>Blogartikel folgen zu <u>Pränatale Traumata</u> und </em><u class=""><em>Transgenerationale Traumata.</em></u></span></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc4fda66" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cf408e">Welche Traumatherapien gibt es grundsätzlich?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Als die für Trauma und Traumafolgen am häufigsten angebotenen Therapieformen finden wir:</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class=""># Kognitive Verhaltenstherapie</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Hier geht es darum, Denk- und Verhaltensmuster zu verändern, die durch das Trauma entstanden sind und sich auf das weitere Leben der Patienten auswirken. Das heißt, es geht vor allem darum, das „Störungsmuster“, das durch das Trauma entstanden ist, zu erkennen und dann Stück für Stück strukturiert zu verändern. Es handelt sich um ein sehr logisches und strukturiertes Vorgehen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class="">#Konfrontationstherapie</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>In der Konfrontationstherapie versucht man das Geschehene zu verarbeiten, indem man sich ihm ihn verschiedenen Formen immer wieder aussetzt, um dadurch eine Neubewertung zu erreichen.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class=""># EMDR</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ist eine sehr spezielle Therapie, die mehr oder weniger zufällig 1987 von der Psychologin Francine Shapiro entdeckt wurde. Bei dieser Therapie werden die beiden Gehirnhälften durch spezielle Augenbewegungen dazu angeregt, blockierte und nicht integrierte Erinnerungen zu verarbeiten und neu zu vernetzen.</p><p>Nach meiner langjährigen Erfahrung ist dies, richtig angewandt, eine sehr wirkungsvolle Therapie. Sie wird oft in Kombination mit anderen Therapieformen, wie der kognitiven Verhaltenstherapie oder der psychodynamischen Therapie, angewendet.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class="">#Körpertraumatherapien, wie zum Beispiel Somatic Experience und Polaritiy Therapy</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Diese Therapien zielen in erster Linie darauf ab, den im Körper durch das Trauma zum Stocken gekommenen Energiefluss wieder in Bewegung zu bringen. Da hierbei der rationale, gerne bewertende und unterdrückende Verstand umgangen wird, halte ich sie für eine der besten, wahrhaftigsten und nachhaltigsten Therapien.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class=""># Schonende Traumatherapie</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Bei der sogenannten schonenden Traumatherapie soll eine Integration und Verarbeitung der belastenden Ereignisse auf besonders vorsichtige Weise erreicht werden. Dabei kommen Methoden zum Einsatz, mit denen der Patient auch während der Trauma-Exposition einen gewissen Abstand zum Geschehen halten kann.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class="">#Psychodynamische Psychotherapie</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Hier liegt der Schwerpunkt darin, die unbewussten Wirkungen, die das Trauma auf den Patienten hat, herauszufinden und zu verändern. Das geschieht in erster Linie durch die genaue Beobachtung der Beziehungsmuster zwischen Therapeut und Patient. Der Therapeut verhält sich dabei nicht weitgehend neutral (wie zum Beispiel in der Psychoanalyse), sondern geht wertschätzend und unterstützend auf den Patienten ein.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class="">#Imagery Rescripting</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Beim Imagery Rescripting, das oft bei der Therapie von frühem sexuellem Missbrauch angewandt wird, geht es darum, sich dem traumatischen Ereignis über Bilder zu nähern, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden können. So kann man sich dem Geschehen zum Beispiel aus dem Blickwinkel des Erwachsenen-Ichs wie auch des Kind-Ichs nähern. Aus den verschiedenen Blickwinkeln werden die bis dahin verinnerlichten traumatischen Bilder neu gezeichnet und so Verarbeitung und neue Erfahrung ermöglicht.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class=""># Narrative Expositionstherapie</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Dies ist eine Therapieform, die zum Ziel hat, die in der Erinnerung oft getrennten Teile des Traumas zu einer kompletten Geschichte zusammenzufügen und in das eigene Leben zu integrieren. Dabei finden Patienten oft einen Sinn oder eine Bedeutung in den traumatischen Ereignissen.</p><p>Diese Therapieform wird in aller Regel als Teil einer umfassenderen Therapie eingesetzt.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class="">#Life Review Technik</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Im Mittelpunkt dieser Therapie, die gerne bei etwas älteren Menschen angewandt wird, steht die Idee, eine Bilanz sowohl aus den sogenannten positiven als auch aus den sogenannten negativen Ereignissen des eigenen Lebens zu ziehen. Damit kann eine Neubewertung des Traumas aus einem übergeordneten Blickwinkel erreicht werden und auch Erkenntnisse über Gewinne aus den eigenen Erlebnissen. Wie zum Beispiel das viel intensivere Erleben eines jeden Tages nach einem Nahtoderlebnis.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc09c597" style=""><h3 class="">#Gestalttherapie</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>In dieser Therapie geht es vor allem um den wechselseitigen Einfluss zwischen Körper, Geist und Seele und die Zusammenhänge zwischen dem Patienten und seinem sozialen Umfeld. Durch eine erhöhte Aufmerksamkeit können unbewusste Verhaltensmuster ins Bewusstsein treten und bearbeitet werden. Eine sehr wichtige Rolle spielt hier die sogenannte Kontaktgrenze zwischen dem Einzelnen und seiner Umwelt. Da diese Kontaktgrenze durch traumatische Erfahrungen oft empfindlich gestört wurde, wird dem Aufbau einer gut funktionierenden und für den Patienten deutlich wahrnehmbaren Grenze eine wichtige Bedeutung zugemessen.</p><p>Das ist eine knappe Übersicht der <b>gängigsten Therapien</b>, um zumindest einen kleinen Einblick zu geben. Mehr Infos dazu z.B. unter <a class="" data-css="tve-u-190bc1ea347" href="https://www.therapie.de/psyche/info/" style="outline: none;" target="_blank">https://www.therapie.de/psyche/info/</a></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc500dfa" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cf7e14">Mit welchen Therapien arbeite ich bei Trauma?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>In meinen über 30 Jahren Praxis habe ich viele Therapien ausprobiert, gelernt, wieder verworfen, neu kombiniert, abgeändert und an meine Erkenntnisse angepasst.</p><p>Angefangen habe ich vor 30 Jahren mit einer intensiven Ausbildung in Polarity-Therapy, einer sehr holistischen Körpertraumatherapie, die unter anderem auch Elemente aus der Craniosacralen Therapie enthält. Weiterführende Informationen dazu unter: <a class="" data-css="tve-u-190bc2946f7" href="https://www.polarity.ch/de/pol/polarity/uebersicht" style="outline: none;" target="_blank">https://www.polarity.ch/de/pol/polarity/uebersicht</a> und <a class="" data-css="tve-u-190bc298887" href="https://www.meinmed.at/gesundheit/cranio-sacral-therapie/2468" style="outline: none;" target="_blank">https://www.meinmed.at/gesundheit/cranio-sacral-therapie/2468</a></p><p>Ein paar Jahre später lernte ich EMDR kennen, das mich auf Anhieb sehr begeisterte und viele Jahre begleitet hat.</p><p>Und wiederum ein paar Jahre später kam ich mit Brainspotting in Kontakt, das mehr oder weniger per Zufall (im besten Sinne des Wortes, dass einem nämlich etwas zufällt!) aus EMDR entstand.</p><p>Seitdem arbeite ich vorrangig mit einer weiterentwickelten Form von Brainspotting und Körperwahrnehmung. Die ich Einzelfall mit zusätzlichen Therapien ergänze.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc50186b" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cf9707">Warum sollte der Körper in die Traumatherapie einbezogen werden?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Die Integration des Körpers ist für mich einer der wichtigsten Faktoren für eine gelungene Traumatherapie.</p><p>Jeder von uns trägt zutiefst prägende frühe traumatische Erfahrungen in sich. Die er NICHT über das bewusste Gedächtnis abrufen kann (<a class="" data-css="tve-u-190bc2d1431" href="https://www.spektrum.de/news/ab-wann-erinnern-wir-uns-an-unsere-kindheit/1421516" style="outline: none;" target="_blank">https://www.spektrum.de/news/ab-wann-erinnern-wir-uns-an-unsere-kindheit/1421516</a>). Diese Prägungen sind daher nur <b>über den Körper</b> abrufbar, wo sie quasi als <b>energetisches Muster</b> eingelagert sind. <b>Und können nur über die Körpererinnerungen einer Therapie zugänglich gemacht werden.</b> Es gibt auch hier die Theorie (der auch ich anhänge), dass alle <b>grundlegenden Traumata in Schwangerschaft und der frühesten ersten Lebenszeit</b> stattfinden, <b>an die wir uns nicht bewusst erinnern können</b>. Und dass alle weiteren Traumatisierungen letztlich sogenannte <b>Retraumatisierungen dieser ersten Erfahrungen sind.</b> Dazu mehr in <u>Pränatale Traumata</u> und <u>Trauma ganzheitlich betrachtet</u>
<em>(Artikel folgen</em>).</p><p>Da ich zudem auch seit vielen Jahren homöopathisch arbeite, setze ich die Homöopathie, wann immer möglich, parallel unterstützend ein, siehe auch: <u>Traumatherapie und Homöopathie</u> (<em>Artikel folgt</em>).</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc50219b" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cfb08c">Was ist das Geheimnis hinter erfolgreicher Therapie?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine gute (Trauma-)Therapie ist für mich, dass der Fokus <b>nicht auf den rationalen Aspekten</b>, sondern in der <b>Sichtbarmachung der unbewussten Anteile und deren Integration</b> besteht.</p><p>Ich bezeichne den rationalen Teil gerne als „eine Bibliothek der Vergangenheit“, das heißt, hier sind meine vergangenen Erfahrungen und die daraus von mir gezogenen Schlüsse bzw die durch mich und meinen aktuellen Erkenntnisstand erfolgten Bewertungen abgelegt. Diese Bibliothek ist mir tagtäglich für vieles sehr dienlich, angefangen von der automatischen Bedienung übers Autofahren bis hin zum Verfassen dieses Artikels.</p><p>Wenn es aber darum geht, <b>etwas zu verarbeiten und neu zu bewerten</b>, für das ich bisher keine Kapazitäten und auch keine Referenzen hatte, dann ist es doch sehr offensichtlich, dass ich die Lösung dafür <b>nicht in der Vergangenheit</b> finden kann.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc33aa8b" style=""><h3 class="">Was brauche ich dann, um traumatisch Erlebtes gewinnbringend verarbeiten zu können?</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><b>Und jetzt kommt das Wundervolle</b>: Unser Nervensystem trägt für <b>ALLES </b>bereits perfekte Lösungen in sich!</p><p>Es ist seit jeher angebunden an ein Wissen, das alles weit übersteigt, was wir uns bisher vorstellen können. Und nicht nur ist es an dieses Wissen/eine höhere Weisheit angebunden, sondern trägt auch noch das Wissen in sich, wíe alles, was wir erleben, so prozessiert werden kann, dass es am Ende für uns gewinnbringend ist.</p><p>Diesen unglaublichen Schatz, den wir alle in uns tragen, scheinen wir allerdings vollkommen vergessen zu haben. So gut wie alle von uns. Und wenn man etwas hat, an das man sich nicht erinnert.... dann ist es so, als ob man es nicht hätte.</p><p><em>Hört sich ein wenig verrückt an? </em><em></em>Finde ich auch. Immer wieder. Und ganz besonders dann, wenn ich zum zigsten Mal miterleben darf, was passiert, wenn das Nervensystem die Chance bekommt, auf diesen Schatz zuzugreifen. In einer guten Therapie. Ergebnis: reine Wunder.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc33a25c" style=""><h3 class="">Wie funktionieren eigentlich Wunder? Beziehungsweise: was haben die Verdauung eines Butterbrots und gute Traumatherapie gemeinsam?</h3></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wie du vielleicht schon gemerkt hast, bin ich ein Fan ganz einfacher, nachvollziehbarer Beispiele. Und daher vergleiche ich das jetzt mal mit einem uns allen bekannten körperlichen Vorgang.</p><p>Wenn ich ein Butterbrot esse, dann weiß ich, dass ein gutes biologisches Vollkornbrot gesünder ist als ein abgepacktes Weißmehl-Brot mit diversen künstlichen Zusätzen.</p><p>Und ich weiß auch, dass gut kauen eine wichtige Voraussetzung für gutes Verdauen ist.</p><p>Und vielleicht weiß ich obendrauf sogar auch noch, dass Essen in Hektik und unter Stress nicht vernünftig verdaut werden kann. Weil unter dem vorrangigen Einfluss des sympathischen Asts des Nervensystems nicht ausreichend Verdauungssäfte zur Verfügung gestellt werden können.</p><p>Diese drei Komponenten können damit mein bewusster Beitrag zu einer optimalen Verdauung von meinem Butterbrot sein.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190bc35449e" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1728" alt="" data-id="1728" width="550" data-init-width="750" height="367" data-init-height="500" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Verdauungskeks.jpg" data-width="550" data-height="367" style="aspect-ratio: auto 750 / 500;" data-css="tve-u-190ea2bf13c" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Verdauungskeks.jpg 750w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Verdauungskeks-300x200.jpg 300w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Verdauungskeks-18x12.jpg 18w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc35cf55" style=""><p><em>Und wie viel Einfluss habe ich sonst noch auf den eigentlichen Verdauungsvorgang?</em></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><b>Um mal ganz ehrlich und demütig zu sein: so gut wie keinen.</b></p><p>Darüber, welche Verdauungssäfte wann und wie sekretiert und wie das Brot in seine kleinsten Bausteine zerlegt, über den Darm von meinem Körper aufgenommen und ihm in der bestmöglichen Weise zur Verfügung gestellt wird, habe ich in aller Regel noch nicht mal das Basiswissen.</p><p>Geschweige denn einen Einfluss darauf. Abgesehen von oben angeführtem.</p><p>Und, auch offen gesagt, eher ganz im Gegenteil. Denn wenn ich mir einbilde, ich müsste darauf Einfluss nehmen und etwas kontrollieren oder optimieren, wird’s erst so richtig blöde. Weil ein Ahnungsloser, der Stress produziert, eben keine Hilfe, sondern ein <b>Hindernis</b> ist.&nbsp;</p><p><em>Welchen Eindruck macht jemand auf dich, der nach dem Essen verkrampft und angestrengt versucht, die Sekretion seiner Verdauungssäfte und die Aufnahme des Essens durch den Darm bewusst zu steuern?</em></p><p>Daher an dieser Stelle schonungslos benannt: <em>ist nicht auch unsere Verdauung ein reines Wunder?</em></p><p>Wir essen ein Butterbrot und quasi vollautomatisch wandelt unsere Verdauung dieses in alles um, was wir benötigen. Energie, neue Zellen, Baustoffe für Hormone und Neurotransmitter und unzähliges mehr.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc30920f" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0cfec32">Das Wunder höherer Intelligenz</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-190ea2ca6cf">Genauso verhält es sich in meinen Augen auch mit <b>guter Traumatherapie</b>.</p><p style="" data-css="tve-u-190ea2ca6d1">Es gibt ein paar Komponenten, die sollte ich als Therapeut kennen und beherzigen.</p><p style="" data-css="tve-u-190ea2ca6d2"><b>Den Rest überlasse ich voller Demut, Hingabe und Vertrauen der uns alle innewohnenden Selbstheilung und einer höheren Intelligenz.</b> Die ich <b>PURE LIEBE</b> nenne. Und der ich auch unterstelle, uns alle erschaffen zu haben.</p><p style="" data-css="tve-u-190ea2ca6d4">Soweit meine Gedanken und Erkenntnisse zu wirkungsvoller Traumatherapie.</p><p style="" data-css="tve-u-190bc3eb5f0"><em>Wenn du mehr darüber wissen willst: hier entlang! (coming soon)</em></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190bc3c44c6" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1731" alt="" data-id="1731" width="477" data-init-width="600" height="633" data-init-height="796" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Regenbogen-hinter-Tannen.jpg" data-width="477" data-height="633" style="aspect-ratio: auto 600 / 796;" data-css="tve-u-190ea2cf837" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Regenbogen-hinter-Tannen.jpg 600w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Regenbogen-hinter-Tannen-226x300.jpg 226w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Regenbogen-hinter-Tannen-9x12.jpg 9w" sizes="auto, (max-width: 477px) 100vw, 477px" /></span></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-1285"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-1285"></span><p>Der Beitrag <a href="https://ava-portal.com/welche-traumatherapien-gibt-es/">Welche Traumatherapien gibt es? Und welche ist für mich geeignet?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ava-portal.com">Anne Bichler - Ava Portal</a>.</p>
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		<title>Ist wirklich gute Traumatherapie auch ONLINE möglich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anne-ava-portal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 15:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trauma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geht das überhaupt? Und wenn ja: macht es Sinn?Und... gibt es vielleicht sogar Vorteile verglichen mit einer Therapiestunde vor Ort, in Person, in der Praxis?Ja. Und ja. Und ja!Ich selbst war immer ein Fan von „realen“ Begegnungen. 3D, zum Anfassen, old school.Vielleicht, weil ich selbst schon ein wenig älter und so aufgewachsen bin. Es also [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ava-portal.com/traumatherapie-online/">Ist wirklich gute Traumatherapie auch ONLINE möglich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ava-portal.com">Anne Bichler - Ava Portal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-190b6e10f0a"><em>Geht das überhaupt? Und wenn ja: macht es Sinn?<br>Und... gibt es vielleicht sogar Vorteile verglichen mit einer Therapiestunde vor Ort, in Person, in der Praxis?</em></p><p style="" data-css="tve-u-190b6e10f0b"><em></em>Ja. Und ja. Und ja!</p><p style="" data-css="tve-u-190b6e10f0d">Ich selbst war immer ein Fan von „realen“ Begegnungen. 3D, zum Anfassen, old school.<br>Vielleicht, weil ich selbst schon ein wenig älter und so aufgewachsen bin. Es also meiner Gewohnheit entsprach. Ich dazu außerdem ein eher haptisch-sinnlich veranlagter Mensch bin. Und obendrauf nicht wirklich technikaffin.&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190b6c45f94" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d07ca4">Warum also Online-Traumatherapie?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="" data-css="tve-u-190b6e11e68">Als ich vor mittlerweile 30 Jahren als Traumatherapeutin begonnen habe, lag eine intensive 3-jährige Ausbildung zur Körpertraumatherapeutin hinter mir. Was heißt, dass ich in den ersten Jahren meiner Praxistätigkeit meine Hilfe in erster Linie über eine sehr körperorientierte Art zu arbeiten angeboten habe. Womit eine Online-Traumatherapie auch direkt ausgeschlossen war.</p><p style="" data-css="tve-u-190b6e11e69">Und, spaßeshalber als Ergänzung: kein Mensch damals in diesem Bereich online gearbeitet hat. Die „offizielle Einweihung“ des Internets war im April 1993, und von da hat es noch ein paar Jährchen bis zur explosionsartigen Verbreitung und einem echten Shift gedauert.</p><p style="" data-css="tve-u-190b6e11e6b">In dieser Zwischenzeit habe ich mein Repertoire durch breit gefächerte Fortbildungen, intensive Praxistätigkeit und eigene Forschungen kontinuierlich ausgebaut und erweitert. Und arbeite nun seit mehreren Jahren mit einer Synthese aus dem, was ich über die Jahrzehnte gelernt, adaptiert und als wirkungsvoll erachtet habe.</p><p style="" data-css="tve-u-190b6e11e6c">Wenn ich es kurz zusammenfasse, besteht meine Arbeit heute aus einer Kombination <strong>hocheffektiver neurobiologischer Methoden</strong>, die die <strong>nachhaltige Verarbeitung der erlebten Traumata im Nervensystem</strong> ermöglicht. Und die als Kompass für diesen Prozess <strong>Körperempfindungen </strong>nutzt.</p><p style="" data-css="tve-u-190b6e11e6d">Damit wurde unter anderem die körperliche Berührung, auf der meine allererste Ausbildung beruhte, überflüssig. Und somit rein theoretisch auch für mich das Angebot einer <strong>Online-Traumatherapie</strong> möglich.<br>Worüber ich aber nie ernsthaft nachdachte, und diese Möglichkeit nur in Ausnahmefällen (aufgrund besonderer Umstände) für meine Patienten nutzte.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190b6c469f0" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d09dfd">Wie brachte mich jetzt das Leben selbst zur Online-Traumatherapie?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>As life is our best teacher – kam Corona. Die weltweiten Lockdowns mit der Notwendigkeit, weitere Möglichkeiten zu erschließen, miteinander in Kontakt zu bleiben und praktizieren zu können.<br><br>Somit wurde ich quasi gezwungen, das, was bis dato eine gelegentliche Ausnahme war, also die<br>Online-Traumatherapie, für mich grundlegend auf den Prüfstand zu stellen.&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc511aee" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d0bace">Welche Kriterien muss eine gute Online-Traumatherapie aus meiner Sicht erfüllen?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Dass eine Online-Traumatherapie mit meiner für mich über die Jahre entwickelten Methode <strong>rein praktisch</strong> kein Problem darstellte, war ja schon klar. Bewiesen durch die gelegentlich praktizierten Ausnahmen. Und daher nicht die mich beschäftigende Frage.<br>Was mich umtrieb, war vielmehr die Frage, <strong>inwieweit der Austausch der Energiefelder zwischen Patient und Therapeut</strong>, den ich, im Grunde noch vor der zur Anwendung kommenden Methode, für den wichtigsten Faktor der Therapie halte, greift. Falls nicht, würde Online-Traumatherapie für mich keinen Sinn machen.&nbsp;</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190b6cece8c" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1719" alt="" data-id="1719" width="550" data-init-width="900" height="367" data-init-height="600" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Verbindung.jpg" data-width="550" data-height="367" style="aspect-ratio: auto 900 / 600;" data-css="tve-u-190ea1f62ea" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Verbindung.jpg 900w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Verbindung-300x200.jpg 300w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Verbindung-768x512.jpg 768w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Verbindung-18x12.jpg 18w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wie gesagt, in den paar Stunden, die ich bereits mit Online-Traumatherapie gearbeitet hatte, konnte ich gute Erfolge verbuchen. Trotzdem war ich weiterhin skeptisch. Denn alle Patienten, mit denen ich diese gelegentlichen Ausnahmen praktiziert hatte, kannte ich schon länger persönlich und hatte sie vorab wiederholt in persönlichen Sitzungen bei mir in der Praxis begleitet.</p><p>Die Recherchen, die ich über die Wechselwirkungen unserer energetischen Felder im Rahmen von Online-Traumatherapie machte, brachten mich nicht wirklich weiter. Zum einen sicher, weil mein Zeitkontingent dafür beschränkt war, zum anderen wohl auch, weil diese Frage anscheinend nicht unbedingt Gegenstand intensiver Forschung ist.</p><p>Selbst das, was ich dazu auf der Seite vom HeartMath Institute (<a class="" data-css="tve-u-190b6d04d32" href="http://www.heartmath.org" style="outline: none;" target="_blank">www.heartmath.org</a>) fand, war nicht zielführend in Bezug auf Online-Traumatherapie. Es gibt dort Studien, wie zum Beispiel eine zum Thema „Collective Consciousness and Our Sense of Interconnectedness“, aber, wie zuvor erwähnt, nicht wirklich das, wonach ich auf der Suche war.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc5127c0" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d0e237">Mein praktischer Weg zur Online-Traumatherapie</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><em>What to do?</em><br>Es gab ein paar Referenzpunkte für mich. Einige, von mir sehr geschätzte, internationale Lehrer arbeiteten seit Jahren aufgrund ihres über die ganze Welt verteilten Klientel mit Online-Traumatherapie. Hier konnte ich bei Demonstrationen immer wieder intensive Sitzungen mit wirklich beeindruckenden Ergebnissen sehen.</p><p>Des Weiteren buchte ich noch ganz bewusst ein paar Stunden Online-Traumatherapie für mich selbst. Kann zum einen nie schaden, dachte ich mir. Zum anderen probiere ich grundsätzlich alle Therapien und Anwendungsmöglichkeiten immer zuerst an mir selbst aus, bevor sie mit meinen Patienten zur Anwendung kommen. Auch hier war ich sowohl mit dem Erleben als auch mit den Ergebnissen absolut zufrieden.</p><p>Letztlich, ganz simpel..... habe ich dann den<strong> Praxistest</strong> gemacht. Immer mehr Online-Traumatherapie Sitzungen angeboten, gemäß dem Motto "Learning by doing". Anfangs weiterhin nur mit Patienten, mit denen ich bereits auch schon persönlich gearbeitet hatte, dann zunehmend auch mit Patienten, mit denen ich (zum Beispiel aufgrund von Entfernung) nur online in Kontakt war.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc51300d" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d10158">Das Fazit meiner Erprobungsphase mit Online-Traumatherapie</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Und nach nunmehr 4 Jahren traue ich mich zu sagen: ja, Online-Traumatherapie funktioniert ganz wunderbar. Und es gibt für mich bezogen auf Qualität und Erfolg keine Abstriche im Vergleich zur persönlichen Begegnung.</p><p>Mal ganz ungeachtet dessen, dass man durchaus die persönliche Begegnung präferieren darf. Die ich parallel auch weiterhin anbiete, wenn sie gewünscht wird.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc5136f2" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d13698">Vorteile der Online-Traumatherapie</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Einige Vorteile der Online-Traumatherapie sind offensichtlich.<br>Keine Anfahrtswege, maximale Flexibilität.</p><p>Andere mögliche Vorteile sind Ermessenssache.<br>So kann das Verbleiben in der vertrauten Umgebung einen wirklichen Bonus darstellen. Andererseits aber auch kritisch sein, wenn nicht für genügend persönlichen Freiraum gesorgt ist. Heißt zum Beispiel, wenn erst der Hund, dann das Kleinkind und zum Schluss auch noch der Partner in die Therapie platzen. <em>„Ah, ich dachte, du bist schon fertig und würde jetzt gerne zum Sport... “</em> 😉</p><p>Anyway, auch das kann ja im Vorfeld abgeklärt werden.</p><p>Ganz grundsätzlich empfehle ich meinen Patienten, ungeachtet dessen, ob die Traumatherapie online oder bei mir vor Ort in der Praxis stattfindet, für einen gewissen Freiraum unmittelbar nach der Sitzung zu sorgen.<br><br>Der Prozess, der dazu dient, die gewinnbringende Verarbeitung des Erlebten zu ermöglichen, endet <strong>nicht </strong>mit der Therapiestunde <em>(Blog-Artikel folgt zu <span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-190b6d9a76d">Traumatherapie Basics</span>)</em>. Sondern, oftmals <strong>öffnet die Therapiestunde lediglich die Tür für die Verarbeitung. Die das Nervensystem dann in seiner ganz eigenen Weisheit und Weise, maximal individuell abgestimmt auf den betroffenen Menschen, im Alleingang weiter vollzieht.</strong><br><br><strong>Eines der unzähligen Wunder unseres Nervensystems! </strong>Dafür gibt es sogar einen gerne verwendeten Spruch, der da lautet. <em><span style="--tcb-applied-color: rgb(49, 60, 42) !important; color: rgb(49, 60, 42) !important;" data-css="tve-u-190b6d9a76f">„Das Entscheidende passiert oftmals zwischen den Sitzungen.“</span></em><br><br>Jetzt aber noch einmal zurück zu dem für mich ausschlaggebenden Punkt in der Frage:</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc514382" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d1584a">Funktioniert Online-Traumatherapie genauso gut wie Traumatherapie vor Ort?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Wie ober schon erwähnt, bezogen sich meine hauptsächlichen Bedenken auf die Frage, ob der für mich so wesentliche <strong>Austausch der Energiefelder zwischen Patient und Therapeut </strong>auch bei Online-Traumatherapie gewährleistet ist.</p><p><strong><em>Was genau meine ich damit?</em></strong></p><p data-css="tve-u-190b6dcd748" style="">Ich werde versuchen, das hier ganz simpel und einfach zu erklären, ohne große wissenschaftliche Ausführungen und Belege. Da es mir nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung, sondern viel mehr um das einfach nachvollziehbare Greifbarmachen der wesentlichen Prinzipien hinter effektiver Therapie geht, werde ich mich nur darauf konzentrieren.</p><p>Wie wir heute wissen, <strong>sind unsere Energiefelder im beständigen Austausch</strong>. Das heißt, wenn zwei Menschen zusammen in einem Raum sitzen, <strong>tauschen die Nervensysteme dieser beiden Personen ununterbrochen Informationen miteinander aus. Unabhängig davon, ob wir das bewusst registrieren oder nicht</strong>. <em>Unglaublich spannend, nicht?</em><br><br><strong>Auch während Therapie tauschen sich die Nervensysteme von Patient und Therapeut miteinander aus. Und im Idealfall kann sich das Nervensystem des Patienten mithilfe des Nervensystems des Therapeuten regulieren. Und so in einen Modus kommen, der die Verarbeitung von Traumata überhaupt erst ermöglicht. </strong></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-190b6dd5d70" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1718 tcb-moved-image" alt="" data-id="1718" width="547" data-init-width="900" height="308" data-init-height="506" title="" loading="lazy" src="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Nervenzellen.jpg" data-width="547" data-height="308" style="aspect-ratio: auto 900 / 506;" data-css="tve-u-190ea1e894e" srcset="https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Nervenzellen.jpg 900w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Nervenzellen-300x169.jpg 300w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Nervenzellen-768x432.jpg 768w, https://ava-portal.com/wp-content/uploads/2024/07/Online-Traumatherapie_Nervenzellen-18x10.jpg 18w" sizes="auto, (max-width: 547px) 100vw, 547px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc514f6e" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d17404">Ein Beispiel dafür, wie unsere Nervensysteme sich gegenseitig regulieren.</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Ein ganz einfaches praktisches Beispiel dazu kennen wir alle.</p><p>Ein schreiendes Baby kann am besten durch einen entspannten Elternteil reguliert werden. Welcher es auf den Arm nimmt und ihm so Regulation und Beruhigung anbietet.</p><p>In diesem Fall spielt zwar auch der <strong>körperliche Kontakt</strong> eine Rolle, zum Beispiel über den Hautkontakt, der wiederum unter anderem zur Ausschüttung beruhigender Hormone Oxytocin führt. Aber nicht nur dadurch findet die Beruhigung statt. <strong>Denn der entscheidende Faktor ist die Gemütslage des Elternteils</strong>, der beruhigen möchte.</p><p>Wenn der Elternteil selbst angespannt, aufgeregt und somit <strong>unausgeglichen</strong> ist, wird es sehr schwierig, dass sich das Nervensystem des Babys am Nervensystem des Elternteils regulieren kann. Ungeachtet dessen, wie viel Körperkontakt angeboten wird.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190bc51556f" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d192e9">Gemütslage und Mindset des Therapeuten bei Traumatherapie</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Somit ist der Gemütszustand des Therapeuten ein für mich sehr wesentlicher und meiner Meinung nach oftmals vernachlässigter Aspekt bei (Trauma-)Therapie.</p><p>Für ebenso wichtig halte ich zudem Mindset und die eigenen Erfahrungen des Therapeuten. Alles Informationen, auf die das Nervensystem des Patienten im Rahmen der Therapie zugreifen kann.</p><p>Für mich macht es einen ganz entscheidenden Unterschied, ob der Therapeut – jetzt mal ganz krass gesagt – an wahre Heilung glaubt (und diese auch anstrebt) oder „Schadensbegrenzung“ als das <em>non plus ultra</em> betrachtet.</p><p>Dazu gibt es zum Beispiel wirklich erschütternde Beispiele aus der Psychatrie. Wird Schizophrenie vom behandelnden Therapeuten(team) als unheilbare Erbkrankheit betrachtet, sieht es für den Betroffenen nicht gut aus. Seine Wahlmöglichkeiten beschränken sich in diesem Fall auf stationäre Unterbringung, harte Medikamente und eventuell Elektroschocktherapie oder operative Trennung der Gehirnsphären.<br>Nicht mit dem Ziel der Heilung, sondern maximal Linderung der Symptome.<br>Mich mutet das, vorsichtig ausgedrückt, wirklich alles mittelalterlich an. Und ich bin nur froh, dass die oftmals tödlich verlaufende Insulinschocktherapie (die meines Wissens vollkommen wirkungslos bezogen auf das Krankheitsbild war) oder auch die Lobotomie (chirurgische Zerstörung spezieller Hirnareale) aus dem Behandlungskatalog gestrichen wurden.<br><br>Kommt ein Mensch mit der gleicher Diagnose zu einem Therapeuten(team) mit anderem Mindset, wie zum Beispiel der Annahme, dass der Schizophrene lediglich der Sensibelste in seinem Familiensystem ist und die von allen anderen Mitgliedern erfolgreich unterdrückten Muster auslebt, kann tiefgreifende Heilung erfolgen.</p><p>Weitere Informationen zu diesem Thema zum Beispiel über <a href="https://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/recht/antipsychiatrie.htm" target="_blank" class="" style="outline: none;" data-css="tve-u-190b6efb7c0">https://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/recht/antipsychiatrie.htm</a><br><br>Wenn ich davon ausgehe, <strong>dass Heilung im Rahmen von Therapie zu einem guten Teil über den Austausch von Informationen der Nervensysteme von Patient und Therapeut erfolgt</strong>, dann spielen natürlich auch <strong>die im Nervensystem des Therapeuten hinterlegten Erfahrungen eine entscheidende Rolle bei der Therapie</strong>.</p><p>Auch hier wieder ein einfaches praktisches Beispiel. Ein ehemals erfolgreicher Fußballspieler wird in aller Regel ein erfolgreicherer Trainer werden, als ein anderer Trainer, der nie selber gespielt hat. Sondern sein Wissen lediglich aus Theorie bezogen hat.</p><p>So wird auch ein Therapeut meiner Erfahrung nach am besten in den Bereichen helfen können, zu denen er einen besonderen Bezug hat. Sei es aus direkter persönlicher Erfahrung oder zum Beispiel auch aus familiären Erlebnissen.<br><br>Mein Fazit zur entscheidenden Frage:</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" data-css="tve-u-190b6af83ce" style=""><h2 class="" style="" data-css="tve-u-190c0d1c4d5">Kann das Nervensystem des Patienten alle diese Informationen auch bei Online Traumatherapie aus dem Nervensystem des Therapeuten abgreifen?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Glücklicherweise lautet meine Antwort: <b>JA!</b></p><p>Begründet in erster Linie auf <b>meiner praktischer Erfahrung</b>.</p><p>Theoretisch ist bisher das <b>morphische Feld</b> die für mich beste Erklärung für dieses Phänomen. Dazu gerne ein anderes Mal noch eine weitere ausführliche Abhandlung<em><span style="--tcb-applied-color: rgb(49, 60, 42) !important; color: rgb(49, 60, 42) !important;" data-css="tve-u-190b6f3224c"> (Blogartikel folgt zu <span style="text-decoration: underline;" data-css="tve-u-190ea26721f">Traumatherapie und das morphische Feld</span>).</span></em></p><p>Für heute freue ich mich einfach, teilen zu können, dass auch <b>Online-Traumatherapie</b> ganz hervorragend funktioniert.</p><p><strong>Womit uns neue Optionen zur Verfügung stehen. </strong><strong>Let's make the best out of it!</strong></p><p><em>Du willst mehr wissen über die wunderbaren Möglichkeiten der Traumatherapie? (coming soon...)</em></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-1285"></span><span class="tve-leads-two-step-trigger tl-2step-trigger-1285"></span><p>Der Beitrag <a href="https://ava-portal.com/traumatherapie-online/">Ist wirklich gute Traumatherapie auch ONLINE möglich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ava-portal.com">Anne Bichler - Ava Portal</a>.</p>
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